Unternehmen Werkstatt
Angefangen hat alles im Jahr 1972 in den Räumen des Heilpädagogischen Zentrums in Rosenheim: Acht geistig behinderte Menschen beginnen mit einem Arbeitserzieher mit einfachen industriellen und handwerklichen Tätigkeiten. Im Laufe der Jahre entstehen Schreinerei, Metallverarbeitung, Montagebereich und später auch eine Weberei. Die ständige Nachfrage nach Betreuungsplätzen macht eine stetige Erweiterung der Werkstatt dringend notwendig. Im Jahr 1984 bekommen die Caritas Wendelstein Werkstätten ein eigenes Gebäude in der Hochgernstrasse. Ende der 1980er Jahre kommt ein neues Haus in Mitterfeld für den Metallbereich dazu. Im Januar 2002 wird ein weiteres Werk in Raubling eröffnet: Die Schreinerei bekommt endlich mehr Platz. Ebenso werden eine Wäscherei und eine Förderstätte für schwerstbehinderte Menschen neu eingerichtet. Im September des gleichen Jahres wird "KOMPASS", eine Zweigwerkstatt für Menschen mit psychischen Behinderungen, eröffnet. Heute, mit vier Standorten in Rosenheim und Raubling, bieten die Caritas Wendelstein Werkstätten für nahezu 500 behinderte Menschen sichere Arbeitsplätze in den unterschiedlichsten Bereichen.
Wir sind für über 120 Betriebe aus der Region wichtiger Dienstleistungspartner. Unsere Kunden schätzen unsere Zuverlässigkeit, Termintreue und den hohen Qualitätsstandard bei flexibler Fertigung. Die Herstellung auch von komplizierten Produkten wird durch die Aufteilung aller Arbeitsvorgänge in Einzelschritte und den Einsatz von geeigneten Vorrichtungen möglich. Unsere behinderten Mitarbeiter können dank der Förderung und Unterstützung unserer Gruppenleiter und Fachkräfte produktiv arbeiten.
Daneben stellen wir auch eigene Produkte her. Durch ihre erfolgreiche Vermarktung haben wir mittlerweile Handelspartner nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt gefunden.
Wir sind für über 120 Betriebe aus der Region wichtiger Dienstleistungspartner. Unsere Kunden schätzen unsere Zuverlässigkeit, Termintreue und den hohen Qualitätsstandard bei flexibler Fertigung. Die Herstellung auch von komplizierten Produkten wird durch die Aufteilung aller Arbeitsvorgänge in Einzelschritte und den Einsatz von geeigneten Vorrichtungen möglich. Unsere behinderten Mitarbeiter können dank der Förderung und Unterstützung unserer Gruppenleiter und Fachkräfte produktiv arbeiten.
Daneben stellen wir auch eigene Produkte her. Durch ihre erfolgreiche Vermarktung haben wir mittlerweile Handelspartner nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt gefunden.
Motivation Mensch: unser Personal
Die vielfältigen Aufgaben in Betreuung und Beschäftigung verlangen nach Menschen, die ihren Beruf nicht nur als Job, sondern als echte Aufgabe und persönliche Herausforderung begreifen. Bei uns arbeiten in allen Bereichen Fachleute mit einem hohen berufspraktischen Wissen. Sie gewährleisten als Gruppenpersonal die optimale Versorgung und die beste Förderung für behinderte Menschen. Eine sonderpädagogische Zusatzqualifikation ist ebenso Pflicht wie ständige Fortbildung. Für alle steht der behinderte Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen im Mittelpunkt.
Berufsbildung
Ein Praktikum in der Werkstatt dient neuen behinderten Mitarbeitern als erste Orientierung. In einer anschließenden bis zu zweijährigen Berufsausbildung lernt jeder grundlegende Fertigkeiten, um an einem Arbeitsplatz in der Werkstatt oder auch auf dem freien Arbeitsmarkt tätig zu sein. Wir suchen so für jeden genau den Platz, der seinen Möglichkeiten und Neigungen am nächsten kommt.
Arbeitslohn
Die Höhe des Arbeitslohnes richtet sich nach einem Lohnbewertungsschema, in dem neben der Arbeitsleistung auch verschiedene Kriterien wie z.B. Ausdauer, Auffassungsgabe und Sozialverhalten berücksichtigt werden. Unabhängig davon erhält jeder einen Grundlohn. Unsere behinderten Mitarbeiter sind darüber hinaus eigenständig renten-, kranken- und pflegeverischert.
Finanzierung
Die Werkstätten für behinderte Menschen bekommen für die Betreuung Entgelte von überörtlichen Sozialhilfeträgern wie etwa dem Bezirk Oberbayern. Im Berufsbildungsbereich übernehmen in vielen Fällen die Bundesagentur für Arbeit oder die Landesversicherungsanstalt (LVA) die Kosten. Alle sonstigen Ausgaben, wie sie auch in anderen Betrieben anfallen, müssen die Werkstätten selbst erwirtschaften, ebenso höhere Löhne für ihre behinderten Mitarbeiter. Freizeitmaßnahmen, pädagogische Hilfsmittel oder spezielles Mobiliar können nur durch Spenden oder Zuwendungen finanziert werden. Über die genaue Verwendung der Mittel wird Buch geführt und zusätzlich von unabhängigen Wirtschaftsprüfern jährlich geprüft.


